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Unsere Vereinsvorstände haben dazu am 18.3.2020 und am 23.03.2020 Rundschreiben 

erhalten.

Nach den Verschärfungen ab 20.03.2020 gilt bayernweit:

 

 

Hier die wichtigsten Fragen:

 

  1. Ist das Angeln weiterhin erlaubt?

Ja, sofern man alleine oder mit den Personen, mit denen man zusammenlebt, zum Fischen geht, ist das Angeln weiterhin erlaubt. Gemeinschaftsfischen sind verboten. (Quelle)

 

  1. Ist Fischbesatz weiterhin möglich? – Pressemitteilung d. StMELF

Fischbesatzmaßnahmen fallen aus unserer Sicht unter die Ausübung der beruflichen Tätigkeit der Teichwirte. Allerdings sollte es auf das notwendigste Maß reduziert werden, ebenso wie weitere Hegemaßnahmen.

Zu beachten wäre dabei grundsätzlich, dass:

  • die Besatzfische vom Teichwirt geliefert werden sollten und nicht von den Vereinsmitgliedern abgeholt werden sollen (mehrere Personen aus unterschiedlichen Familien kommen sonst in einem Auto zusammen).
  •  beim Besatz darauf zu achten ist, dass die Fische möglichst mit Behältnissen eingebracht werden, die von einer Person getragen werden können oder ggf. auf andere Besatzmöglichkeiten zurückgegriffen wird (z.B. Verwendung von Rutschen)
  • Beachtung der derzeit allgemein gültigen Hygienemaßnahmen (Abstand von mind. 1,5 – 2 Meter, kein Händeschütteln, Niesen/Husten in Ellbogenbeuge usw.)
  • eine kurze schriftliche Anweisung des Vorstands zu den gebotenen Verhaltensregeln der Mitglieder erfolgt
  • aus der Besatzmaßnahme darf kein „soziales Vereinsevent“ werden, d.h. die damit zusammenhängenden Arbeiten sind auf das erforderliche Maß zu reduzieren und Anschluss fährt jeder wieder heim, ohne gemütliches Beisammensein

 

  1. Gibt es finanzielle Unterstützung auch für Vereine, die z. B. durch den Ausfall von Veranstaltungen finanzielle Einbußen haben?

Bisher gibt es für Vereine keine explizit zugesagt Unterstützung des Freistaates oder des Bundes. Für gewerbliche Unternehmen und selbstständige Angehörige der Freien Berufe gäbe es Anträge auf Soforthilfe hier.

 

 

  1. Wie ist die Situation speziell für Teichwirte? (Danke an B. Feneis!)

Der VDBA hat in einer Telefonkonferenz mit den Vorständen der FEAP die wichtigsten Probleme für Fischzüchter zusammengefasst.

Link zur Website des VDBA.

Protokoll der Telefonkonferenz mit Lösungsvorschlägen

     

       5. Ist die Fischereiaufsicht weiterhin erlaubt?

Schriftlich liegt uns noch nichts vor, dennoch sind wir der Ansicht, dass beim Mitführen der Dienstmarke sowie des Dienstausweises eine Fischereiaufsicht durch die Fischereiaufseher weiterhin möglich ist.

 

Noch etwas in eigener Sache: Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass auch wir im Verband nicht sofort auf jede Frage eine Antwort kennen. Die sehr ernste Lage rund um die Corona-Pandemie ist für alle Beteiligten neu und die Sachlage ändert sich teilweise stündlich. Auch wir sind für die Beantwortung unserer Fragen auf die Informationen der Behörden angewiesen.

Wir bemühen uns natürlich, Sie regelmäßig auf dem Laufenden zu halten, wenn es Änderungen gibt.

 

 

Verfolgen Sie aktuelle Entwicklungen hier

 

Bitte nehmen Sie das Thema ernst!

 

Wie uns mittlerweile aus diversen Kreisen zugetragen wurde, handhabt die Anfahrt zur Fischereiausübung die Polizei vor Ort unterschiedlich. Insbesondere ist hier nach einigen Aussagen auf Ortsnähe zu achten. Eine bestimmte Einschränkung des Wirkungskreises wurde jedoch nicht genannt.

Bitte beachtet auch, dass durch regional erlassene Ausgangssperren auch somit die Angelfischerei untersagt sein kann! Ihr seid allesamt selbst in der Pflicht, Euch vor Verlassen der Wohnung und vor Antritt der Fahrt über die rechtlichen Bestimmungen und Verfügungen der zuständigen Stellen zu informieren! Bei Nichtbeachtung können horrende Strafen bis hin zur Freiheitsstrafe drohen. Hierbei handelt es sich dann nicht um eine Ordnungswidrigkeit, sondern um einen Straftatbestand!

Wir appellieren an die Vernunft der Oberpfälzer Fischer, die derzeit noch bestehende Möglichkeit der Ausübung der aktiven Angelfischerei nicht fehl zu interpretieren mit „wir machen mal einen Angelausflug, an das Gewässer wollte ich schon immer mal und jetzt hab ich ja Zeit“. Die Möglichkeit der aktiven Ausübung kann morgen bereits passé sein!

Bitte, seien Sie für diese paar Tage vernünftig! Die Fischereiausübung in der Nähe ihres Wohnortes stellt sicherlich kein Problem dar, jedoch sollte jeglicher „Angeltourismus“ und längere Anfahrten zu den Gewässern unterbleiben.

Machen Sie es nicht nur für sich, sondern auch für die Anderen.